Abenteuer Camping # 2
Unser Abenteuer Camping #1 könnt ihr → HIER ← nachlesen.
Von Thyborøn ging es weiter zum nächsten Campingplatz ... nach Lemvig "Bovbjerk Camping"
Ein sehr schöner Campingplatz, der uns auch sehr gut gefallen hat.
Lemvig - Bovbjerk
Bovbjerk hat eine Steilküste … die Bovbjerg Klint mit dem roten Leuchtturm Bovbjerg Fyr. Der Leuchtturm ist 26 m hoch und er steht auf der 41 m hohen Steilküste.
Hier blieben wir aber nur eine Nacht.
Hvide Sande Stellplatz Hafen:
Der Platz ist von 9 Uhr bis 20 Uhr kostenfrei. Eine Übernachtung kostet 170 DKK /22 €, Duschen 10 DKK/1,35 €, saubere Toiletten vorhanden. Campingverhalten ist verboten!
Entsorgung: Entsorgung nein / Wasser: Wasser nein / Strom: kein Strom möglich / Müll: Keine Muelltonnen / Hunde: Hunde erlaubt
Hvide Sande
Hier haben wir nur einen kurzen Stopp eingelegt um in diesem netten Restaurant etwas zu essen.
Henne Strand
... ist ein beliebter Ort in Südwest Dänemark. Er ist berühmt für seinen breiten, feinsandigen und "autofreien" Strand und die hohen Dünen.
Im Ortskern gibt es Supermärkte, Bäckereien, kleine Geschäfte, Cafés und Restaurants.
Oksbol - Børsmose Strand.
Wir fahren nach einer Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen weiter zu unserem Campingplatz.
Diese Idylle täuscht, der Campingplatz war rappelvoll, alle standen kreuz und quer.
Bis zum nächsten Elektrokasten sind es ca. 3-4 m, wenn man also keine Kabeltrommel oder ein mind. 4m langes Elektrokabel bei hat, hat man Pech gehabt.
Wir hatten nach langem suchen großes Glück und haben doch noch ein Plätzchen in der Nähe vom Elektrokasten gefunden. Da wir eine Solaranlage auf dem Dach hatten, wären wir auch eine Nacht ohne Elektro ausgekommen.
Bevor wir am nächsten Tag weiter fahren, wollten wir noch einmal an den Strand/ Autostrand Børsmose Strand.
Ribe - Ribe Camping.
Ribe ist Dänemarks älteste Stadt und hat sich einen ganz speziellen Charme bewahrt. Überall sind hier noch Überreste der Vergangenheit zu finden und die alten Häuser sind liebevoll restauriert und erhalten geblieben.
Wir lassen uns einfach treiben, laufen die kleinen Straßen entlang.
Das Städtchen ist etwas verschlafen, aber vielleicht lag es auch daran, dass es nicht das beste Wetter war. Trotzdem schlendern wir ein bisschen durch die Altstadt.
Zwischendurch waren wir natürlich auch ein bisschen durch die Geschäfte bummeln und als Abschluss gab es eine Zimtschnecke.
Und für niwibo sucht habe ich ein paar bunte Schuhe mit etwas lila mitgebracht. Sind die nicht schick?
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Es war eine TOLLE Reise, wir haben viel erlebt und es war eine Erfahrung ... eine Erinnerung was für Ressourcen doch alle im täglichen Bedarf verbraucht werden.
Durch den Wassertank beispielsweise wird einem besonders bewusst, wieviel Wasser man beim Duschen, Zähneputzen oder Spülen benutzt, wieviel Müll produziert wird und ob man wirklich seine Jeans nach 2x tragen waschen muss.
Du wirst dir bewusst darüber, was für ein wundervolles Leben du hast, dass du jeden Tag so nutzen kannst wie du es gerne möchtest und das Wetter überhaupt keine Rolle spielt.
Gesamtausgaben für 7 Tage:
Miete Camper: 1.390,00 €
Tourenlänge: 1.411 km
Stellplätze: 75,39 € / 2. Pers: 176,14 €
Strom: 39,94 €
Waschhaus/ Dusche: 4,44 €
Maut/Fähre: 56,85 €
Diesel L/€: 117,3 L / 270,75 €
Verbrauch L/100 km: 8,31 L / 100 km
Unsere Pro und Cotra Liste:
Pro:
• Unabhängigkeit - Spontanes Reisen ohne feste Buchungen oder starre Pläne.
• Das eigene "Schneckenhaus" dabei.
• Flexibel: Passt das Wetter oder die Umgebung nicht, einfach weiterziehen.
• Es gibt vielerorts eine gute Infrastruktur, z.B. Stellplätze
• Schlafen wo es am schönsten ist: Direkt am See, auf dem Berg, am Waldrand (Aber Achtung: ist nicht überall erlaubt).
• Reduzierung auf die wichtigsten Dinge
Contra:
• Teuer in der Anschaffung. Unterhalt / Steuern / Stellplatz / eventuelle Reparaturen oder Ergänzung der Ausstattung nicht zu vernachlässigen.
• Das "Dieselproblem" (Die Preise sind viel zu hoch)
• Aktueller Boom - Viele WoMos unterwegs (ich habe auf der Autobahn in 5 min 31 Camper gezählt), die Preise steigen (auch für Gebrauchte).
Unser Fazit:
Campingplätze in der Hauptsaison würden wir in Zukunft meiden, diese sind einfach zu voll und zu teuer. Ansonsten hat uns die Freiheit gereizt, die Nähe zur Natur und Erholung vom Alltag. Es bietet uns maximale Flexibilität bei der Reiseplanung und tut dem Körper sowie Geist gut.
Ich wünsche euch eine schönen Restwoche und ein wunderschönes Wochenende.
Liebe Grüße
Birgit




















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