Montag, 11. Dezember 2017

Adventszeit . . .

....wollte mich nur mal kurz melden ...

Ich bin zurzeit mit so vielen Dingen beschäftigt, da tue ich mich echt schwer mit dem Bloggen.


Wir backen Plätzchen ...


basteln Karten und Gutscheine ...



und vieles mehr, denn das Fest der Liebe steht vor der Tür.


Bei uns hat es gestern Nacht geschneit.
So sah es heute früh um 7 Uhr aus, inzwischen ist schon einiges wieder weggetaut.
Aber heute Nacht soll es noch einmal kräftig schneien.

Im Apfelbaum habe ich heute einen Buntspecht entdeckt.






Vorfreude auf Weihnachten

Ich sehn‘ mich so nach einem Land
der Ruhe und Geborgenheit.

Ich glaub‘, ich hab’s einmal gekannt,
als ich den Sternenhimmel weit
und klar vor meinen Augen sah,
unendlich großes Weltenall.

Und etwas dann mit mir geschah:
ich ahnte, spürte auf einmal, daß alles:
Sterne, Berg und Tal, ob ferne Länder, fremdes Volk,
sei es der Mond, sei’s Sonnnenstrahl,
daß Regen, Schnee und jede Wolk,
daß all das in mir drin ich find,
verkleinert, einmalig und schön.

Ich muß gar nicht zu jedem hin,
ich spür das Schwingen, spür die Tön‘
ein’s jeden Dinges, nah und fern,
wenn ich mich öffne und werd‘ still
in Ehrfurcht vor dem großen Herrn,
der all dies schuf und halten will.

Ich glaube, daß war der Moment,
den sicher jeder von euch kennt,
in dem der Mensch zur Lieb‘ bereit:
Ich glaub, da ist Weihnachten nicht weit!

(Verfasser unbekannt)







Ich möchte mich auch hier noch einmal an all die Lieben die mir eine Karte oder
sogar einen dicken Briefumschlag mit lauter hübschen Sachen zum naschen und schmücken geschenkt haben, bedanken.
Ich hab mich riesig darüber gefreut ... vielen lieben DANK!  





Nun wünsche ich euch allen eine schöne und stressfreie restliche Adventszeit ...


Montag, 4. Dezember 2017

S / W im Fokus . . .

Heute bringe ich euch etwas aus unserem Osterurlaub mit, die aktuellen Urlaubsbilder
von unserer Kreuzfahrt habe ich noch nicht alle durchgesehen.

Christa ist zwar in ihrer Blogpause, aber den Post hatte ich schon vorbereitet.

Kreta - Lasithi Hochebene
Auf dem Weg zur Tropfsteinhöle Höhle von Psychro kamen wir an diesem kleinen Laden einfach nicht vorbei.

Alles ist selbst entworfen und von Hand gefertigt.
Der nette Herr lud uns zum Raki ein, wir unterhielten uns und ich konnte nicht widerstehen dort etwas zu kaufen.
 
                                                                                                                                                  




Sieht der nicht drollig aus?





Hast Du vielleicht eines meiner letzten Kreta-Post‘s verpasst?
Dann schau doch mal vorbei, ich würde mich freuen.







Eine schöne und stressfreie neue Woche wünsche ich Euch ...


Dienstag, 28. November 2017

Gran Canaria . . .

Heute zeige ich euch die ersten Fotos von unserer "Abenteuer-Pleiten-Pech und Pannen" Kreuzfahrt.

Wir liegen zwei Tage im Hafen von Gran Canaria.
Leider war das so nicht geplant, aber die Rederei der AIDA hat das so  klick hier beschlossen.

Die AIDAvita liegt im Hafen und wird an den Stabilisatoren repariert.

Um dem ganzen Lärm und Gestank zu entfliehen, haben wir mit einem "Hop on Hop off - Bus" eine kleine Siteseeing-Tour gemacht.


Wir sind zwischendurch ein paar mal ausgestiegen und bummelten durch die kleinen Gassen ...

... die Katedrahle auf dem Sankt Anna Platz
Drin war ich nicht, sie war so überfüllt mit Touris, da ist mir die Lust vergangen.


... das Alfredo Kraus Auditorium, Theater und Oper.

Seit 2000 findet im Alfredo Kaus Auditorium jedes Jahr das internationale Filmfestival statt.
Vor dem Eingang haben internationale Stars, die das Festival besucht haben, einen Stern erhalten
und ihrem Handabdruck hinterlassen.

Es ist windig, die Wellen sind gut .... ein Paradies für Surfer.
Bei einem Cappuccino in einem kleinem Caffee, direkt am Strand, haben wir den Surfern zugeschaut.



Pünktlich und auf die letzte Minute hat die AIDAvita am 8.11. dann endlich abgelegt
und der nächste Hafen war Santa Cruz de Tenerife.
  Davon erzähle ich euch, natürlich mit ein paar Fotos, das nächste mal.






Hast Du vielleicht meinen Reisebericht über unseren Pleiten-Pech und Pannen Urlaub verpasst?
Dann schau doch mal vorbei, ich würde mich freuen.

Reisebericht



Der Alltag hat uns wieder und die ersten Weihnachtsvorbereitungen laufen auch schon,
denn in weniger als vier Wochen ist es schon soweit.


Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche ...



Donnerstag, 23. November 2017

Abenteuer-Urlaub-Pleiten-Pech und Pannen mit der AIDAvita . . .

Hallo Ihr Lieben, wir sind wieder zurück aus unserem "Urlaub"
Ich habe einige Tage an meinem Reisebericht gearbeitet und auch überlegt ob ich euch das alles schreiben soll.
Warum eigentlich nicht! Man kann ja auch mal einen Post über Pleiten-Pech und Pannen schreiben
 und deshalb ist dieser Post auch sehr sehr lang geworden.




Weil die Route für uns sehr interessant war, haben wir wieder eine Schiffsreise gebucht … dieses Mal mit der AIDAvita.
Gran Canaria -  La Gomera - Teneriffa - La Palma - Ponta Delgarda - Faial - Tercaira - Madaira - Lanzarota - Fuerteventura - Gran Canaria
Zwei Wochen vor Reiseantritt bekamen wir einen Brief das unser geplanter Ausflug auf LaGomera auf Grund einer Routenänderung gestrichen wurde.
*Routenänderung? Wieso?
Am nächsten Tag bekamen wir noch einen Brief von der AIDA aus Rostock. Aufgrund von einer Wartung am Schiffsstabilisator müssen sie die Routenführung neugestalten.
*Wartung? So kurzfristig?
Aus Erfahrung weiß mein Mann und ich das ein Wartungstermin lange im Voraus geplant wird. Diese Arbeit am Schiff ist also keine Wartung.
Wir schrieben mind. 5 eMails an die AIDA und baten um Erklärung.
Außer…(Auszug aus der Mail)
"Momentan haben wir ein erhöhtes E-Mail Aufkommen wodurch eine Bearbeitung der E-Mails nicht tagesaktuell möglich ist.
Ihren Unmut bezüglich der Routenänderung und der notwendigen Arbeit am Stabilisator können wir verstehen, bitten jedoch um Ihr Verständnis, dass eine solche kurzfristige Wartung immer wieder passieren kann und wir diese vorher nicht absehen können.
Eine kostenfreie Stornierung ist leider nicht möglich. Alternativ haben Sie die Möglichkeit einen oder mehrere Reiseteilnehmer auszutauschen. Dafür berechnen wir eine Gebühr in Höhe von 50 Euro. Wenn Sie jedoch die Stornierung Ihrer Reise wünschen, nehmen wir diese zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor. Die Stornierungsgebühren belaufen sich momentan auf 60%."

*eine Unverschämtheit.
Als Entschädigung bekommt jede Kabine ein 100 EUR Bordguthaben… *100 EUR sind ein Witz!

Für die neue Route bedeutet es, dass wir La Gomera nicht anfahren, Teneriffa verschiebt sich um einen Tag und die Liegezeit wurde verkürzt, auch die Liegezeit in La Palma wurde von 19 Uhr auf 14 Uhr verkürzt.
Das Schiff liegt also aufgrund von Reparaturarbeiten am Schiffsstabilisator von Montag bis Mittwoch im Industriehafen von Gran Canaria.


Wir reisten trotz Verärgerung am Montag an.
Kabinenbesichtigung:
Wir fanden ein Bordgutschein in Höhe von 100 EUR und ein Willkommensgruß in Form einer Karte vor.
Die Arbeiten am Schiffsstabilisator fanden direkt unter unserem Fenster statt. Es wird gehämmert, gesägt und geschweißt. *Na super!

 
Dann haben wir festgestellt das unsere Klimaanlage sehr laut ist, sie lässt sich nicht ausschalten und bläst einem direkt ins Gesicht weil sie übers Bett angebracht wurde.
Also ab zur Rezeption.
Techniker überprüft die Anlage... Anlage ist jetzt etwas leiser. 

Bei einem Schiffsrundgang mussten wir feststellen, dass es noch eine Baustelle neben der AIDAvita gab, genau vor unserer Nase. Die Arbeitszeit ist nicht wie gewohnt 8 Std, nein es wurde morgens um 7 Uhr begonnen und abends um 22 Uhr war Feierabend. Es war laut und stank nach Diesel und Teer aus allen Richtungen.

Auf unserem Rundgang durchs Schiff haben wir einen Manager von der AIDA getroffen. Mein Mann steuerte sofort auf diesen zu und sprach ihn auf dieses Dilemma an. Er entschuldigte sich und erklärte (durch die Blume) das die Arbeiten am Stabilisator schon lange geplant waren. Sie sollte eigentlich in Kiel stattfinden, wurde aber aus Kostengründen nach Gran Canaria verlegt. Er nahm unsere Beschwerde auf und leitete diese weiter.
Da wir eine Außenkabine hatten, wurde nachts die Außenbeleuchtung des Schiffes eingeschaltet, wenn wir in den Hafen einfuhren oder über Nacht im Hafen lagen.
Da ich nicht einschlafen kann oder sogar wach werde sobald es hell ist, ist mir das auch an Bord passiert. Wir hatten das Vergnügen zwei solcher Lampen direkt vor unserem Fenster zu haben. Sobald diese eingeschaltet wurden, war ich wach oder als wir über Nacht im Hafen lagen konnte ich nicht einschlafen, stundenlang habe ich wach gelegen bis ich dann irgendwann gegen vier endlich mal eingeschlafen bin.

Abends bei der Seenotrettungsübung. Alle müssen dran teilnehmen, das ist eine Pflichtübung. Wir sammelten uns an unserem Sammelpunkt, die "nette" Dame hatte einen Drillton drauf, wir dachten schon wir sind beim Militär. Die Übung konnte nicht fortgesetzt werden, weil ein Pärchen fehlte. Also mussten alle auf das Pärchen warten, das inzwischen mit zwei Sicherheitsleuten auf dem Schiff gesucht und zur Übung gebracht wurde. Mein Mann hatte sich inzwischen (nach 20 min Wartezeit) vom Sammelpunkt entfernt, ihm liefen die Sicherheitsleute hinterher und forderten ihn auf wieder zurück zu gehen oder man müsse sich überlegen ob er an Bord bleiben darf. Er erklärte das er bei der Übung war und auch registriert wurde. Daraufhin rief der Mann von der Security den Kapitän an und dieser erkundigte sich und mein Mann hatte seine Ruhe.
Inzwischen hat der Kapitän eine Willkommensdurchsage gemacht und die Passagiere beruhigt und um Verständnis gebeten.

Dienstag, 7.11. erste Nacht an Bord
Ich habe kaum geschlafen, die Klimaanlage hat mir die ganze Nacht ins Gesicht geblasen und sie geht nur auf warm oder auf kalt. In der "goldenen" Mitte hat man 23 Grad in der Kabine, schalte ich sie auf kalt ist sie wieder laut und die Kabine zu kalt.
Neue Kabine gib‘s nicht... Schiff ist angeblich ausgebucht. 


Wir wollten ein wenig Abstand gewinnen und diesem Lärm und Gestank entfliehen und haben nach dem Frühstück eine Hop on Hop off Tour durch GC gemacht. Der Tag war sehr schön und wir haben einen kleinen Eindruck von Gran Canaria bekommen.

Als wir zurück von unserem Ausflug kamen, haben wir noch einmal unser Reisebüro und auch Rechtsanwalt angerufen. Sie machten uns bzgl. Stornierung ohne Verlust oder Entschädigung keine große Hoffnung. 
Mittwoch, 8.11.
Da die Techniker fertig werden müssen, haben sie die ganze Nacht durchgearbeitet. Wir haben jedes bisschen an hämmern, schweißen usw gehört.
Nils ist in der Nacht zur Rezeption und hat sich beschwert... "sorry tut uns leid, aber wir haben keine Kabine mehr frei"

Bis zur letzten Minute haben sie gearbeitet um pünktlich um 14 Uhr auszulaufen.
Nun hat der Kapitän sich wieder gemeldet und bedankt sich für unser Verständnis... "nix da WIR haben für sowas kein Verständnis"
Der Kapitän meinte auch das "erstmal die Arbeiten abgeschlossen sind und die Feineinstellungen unterwegs und in Teneriffa gemacht werden.
*das kann doch wohl nicht deren Ernst sein!
Die Überfahrt war schrecklich, wir hatten Windstärke 5-6, das Schiff schaukelte dermaßen das sie sogar überall Spucktüten ausgelegt haben. Auch mir war etwas mulmig, brauchte aber keine Spucktüte.

Donnerstag, 9.11. Treffen mit Nova

Nach dem Frühstück haben wir uns ein Taxi genommen und haben uns Teneriffa zeigen lassen. Der Taxifahrer war sehr nett und zeigte uns vom Hafen bis hin nach La Guancha einige sehenswerte Ecken.


In La Guancha angekommen öffnete uns die liebe Nova das Tor. Sie ist genau wie ich sie mir vorgestellt habe... eine ganz liebe herzliche Nova!!!
Leider verging die Zeit viel zu schnell…aber ich werde sie ganz bestimmt wieder besuchen und dann auf jeden Fall etwas länger bleiben.

Die Nacht von Donnerstag zu Freitag
war heftig. Wir hatten die ganze Nacht ein brummen in der Kabine, sodass ich wieder nicht schlafen konnte. 

Freitag, 10.11. La Palma

Um 6 Uhr verkündetet der Kapitän das wir angelegt haben und jetzt das Schiff zum Landgang frei gegeben ist. Ich dachte ich spinne, da macht er morgens um 6 Uhr eine solch "unwichtige ... also für mich unwichtige" Durchsage.... *guten morgen Herr Kapitän... ich bin jetzt wach!
Ich bin dann duschen und gleich nach meinem ersten Kaffee wegen des Geräusches zur Rezeption und habe mich beschwert... Die Dame von der Rezeption sagte "unter ihrer Kabine ist nichts, da kann nichts brummen"
Ich erzählte das Nils und er ist dann nochmal hin, aber zur Rezeptionschefin, die hat er dann auch gleich mitgebracht.
"oh ja ich höre das auch" Sie funkte einen Techniker an und er kam gleich " ja das ist der Motor für die Stabilisatoren, der ist leider nicht schalldicht verpackt."
Die Rezeptionschefin bot uns eine neue Kabine an *seltsam das es doch eine freie Kabine gibt?! "Ja für Notfälle haben wir immer eine freie Kabine".
Die Kabine war mit Fenster, aber leider mit Sichtbehinderung... d. h. ein Rettungsboot behindert uns die Sicht zum Meer. Aber das war uns in dem Fall egal, wir wollten nur in Ruhe schlafen.


Wir kannten La Palma ja schon vom letzten Weihnachts-/Silvesterurlaub und wir freuten uns auf diese Insel, aber leider war der Aufenthalt viel zu kurz.

Zurück an Bord.


Die Windstärke nahm zu, wir hatten inzwischen Windstärke 6-7 und ca. 4-5 m hohe Wellen. Die AIDAvita ist für solche Wellengänge nicht gebaut, es schaukelt mächtig und inzwischen sind sogar einige Behälter mit Spuckbeutel schon leer.
Mich hatte es abends, trotz Tabletten, auch umgehauen... ich habe auch gespuckt und lag dann flach.

Samstag, 11.11.
Ich habe einigermaßen gut geschlafen, aber der Wellengang hat nicht nachgelassen. Wenn ich aufstehen möchte dreht sich bei mir alles, mein Kreislauf spielt verrückt. Ich bin dann zum Doc und er gab mir ein paar Zäpfchen... ich habe also meinen Geburtstag im Bett der Kabine verbracht und wir wurde um 82 € ärmer.


Am Vormittag klopfte der Roomboy, sang mir ein Geburtstagsständchen und überreichte mir ein AIDA-Anhänger und ein Schokomuffin…. ich habe mich trotzdem gefreut.



Sonntag, 12.11. Ponta Delgarda

Heute geht es mir schon wieder besser und wir haben einen schönen Ausflug mit den AIDA-Scouts gebucht.
Da wir, an vielen Stationen waren, aber immer nur für 20min, haben wir beschlossen die nächsten Ausflüge allein zu machen.
Auf diesem Ausflug hab ich meinen linken Fuß gestaucht, ich hatte eine Stufe nach unten übersehen.

Montag, 13.11. Faial

Ich bin Frühaufsteherin und trinke jeden morgen um 7 Uhr meinen ersten Kaffee auf dem Oberdeck. Um 8:30 gehe ich dann mit Nils zum Frühstück.
Leider mussten wir vom Kellner erfahren das der Starkstrom für die Kaffeemaschinen ausgefallen ist, also gab es für alle Passagiere keinen Kaffee zum Frühstück. *ich denke, so mancher wird launisch den Tag begonnen haben
Wir haben uns ein Taxi genommen, der hat uns einmal rund um die Insel gefahren hat... wir waren von der Insel mehr als begeistert.
Meinem gestauchten Fuß geht es nicht besser, im Gegenteil, ich kann nicht richtig auftreten und es schmerzt beim Laufen.

Dienstag, 14.11. Terceira
Noch vor dem Frühstück bin ich zum Doc wegen meinem gestauchte Fuß. Er stellte fest das ich meine Achillessehne gestaucht habe. Ich bekam einen Zinkverband und Tabletten. Die nächsten Tage darf ich keine Treppen steigen, soll den Fuß immer schön hoch lagern und ihn schonen. Die Rechnung beläuft sich auf 230 €
Also blieben wir heute an Bord.

Wir hatten für den heutigen Tag einen Ausflug gebucht und ich bekam vom Doc ein Attest das ich nicht an dem Ausflug teilnehmen kann. Nils ging zur Rezeption und wollte unseren Ausflug stornieren, das ging leider nur teilweise. Mein Ausflug wurde storniert, seiner aber nicht...."er hatte ja kein Attest" *Ich  finde das nicht kulant, denn welcher Ehemann macht allein einen Ausflug wenn die Frau krank im Bett liegt… also meiner nicht.


Mittwoch, 15.11. Seetag
Nach dem Frühstück hat der Seegang so zugelegt das wir Windstärke 8 hatten und ich wieder einmal den Tag auf der Kabine verbracht habe. Im liegen konnte ich den Seegang einigermaßen ertragen, aber sowie ich mich hinsetzte oder gar aufstand wurde mir schwindelig und komisch im Bauch. Also blieb ich lieber liegen, abends habe ich mir dann schaukelnd einen Tee geholt und bin dann gleich wieder zurück zur Kabine.

Essen oder Getränke auf die Kabine gab es nicht, selbst dann nicht, wenn man krank im Bett liegt "das kann ja dann der Partner besorgen"

Donnerstag, 16.11. Madeira


Das geschaukel bei Windstärke 8 habe ich überstanden. Nach dem Frühstück haben wir uns ein Auto gebucht und sind viele schöne Ausflugspunkte abgefahren. Ich persönlich finde die Insel ist zwar sehr schön grün, aber auch sehr zugebaut.

Freitag, 17.11. Seetag
Heute früh um 8 Uhr hieß es dann wieder "Leinen los" jetzt geht es in Richtung Lanzarote. Und Gottseidank haben wir eine ruhige See, ich darf also mal die Überfahrt oben an Deck genießen.

Samstag, 18.11. Lanzarote


Wie immer, gleich nach dem Frühstück ging es von Bord und wir haben mit dem Auto die Ostseite der Insel erkundet.

Sonntag, 19.11. Fuerteventura

Ein letztes mal heißt es, Frühstücken und dann runter von Bord, ab ins Auto und dann die Insel entdecken. Wir haben uns den Nord/Westen vorgenommen.


Montag, 20.11. Abreisetag
Der Transfer vom Schiff zum Flughafen verlief gut.
Angekommen am Flughafen, ging es an der Abfertigung auch ziemlich zügig.

Bei der Security gab es Probleme, Nova hatte mir etwas für Weihnachten mitgeben und wir verpackten es in eine Tüte. Damit es nicht kaputtgeht, nahm ich es als Handgepäck mit.
Beim durchleuchten hatte der Mann von der Security ein Problem "WAS IST DAS?" Er tastete es, nicht gerade zaghaft, ab… 
*bitte seien sie vorsichtig, es ist zerbrechlich!!! 
"bitte auspacken sagte er!" 
*Ja wenn sie mir eine Tüte und etwas Klebeband geben packe ich es auch aus! 
Er verstand mich nicht und sagte nur: auspacken!
Ich versicherte ihm "es ist nur ein Geschenk für Weihnachten" 
Große Diskussion bei der Security… letztendlich durfte ich, ohne auszupacken, mein Geschenk mit an Bord nehmen.
Zuhause hab ich festgestellt, das durch das grobe abtasten ein Tannenzapfen ab war... den kann ich aber wieder ankleben. 
Und die beiden hübschen selbstgebastelten Geschenke ... bekommen einen Ehrenplatz


Angekommen auf dem Flughafen Frankfurt…
wir suchten unseren ICE nach Hamburg, eigentlich sollte er um 17:58 Uhr abfahren und um 21:38 Uhr in Hamburg sein. Aber an der großen Infotafel war unser Zug nicht aufgelistet, nur ein ICE der um 17:42 nach Hamburg fährt… also nahmen wir diesen Zug, leider ohne genauer auf die Route zu schauen.
Die Frage nach der Ankunft stellten wir bei der Fahrscheinkontrolle… was wir hörten verschlug uns die Sprache "sie sind um 00:14 Uhr in Hamburg". 
*WIESO das denn, wir sitzen doch in einem ICE ohne Umsteigen? 
Der Schaffner "sie sitzen im ICE 26 (Gleis6) und nicht im ICE 70 (Gleis 8) und dieser Zug fährt über Mainz, Koblenz, Bonn, Köln, Solingen, Wuppertal, Hagen, Dortmund, Münster, Osnabrück, Bremen"
*ach du Sch…. Frage: gibt es eine Möglichkeit des Umsteigens?
"Nein leider nicht" ... 
*na toll, dann ist das halt so… kann man nun nicht mehr ändern
Ein kleiner Plausch mit dem Schaffer und er brachte uns ein paar Zeitungen und für den Zuckerhaushalt ein paar Snacks. Ok, es gibt ja ein Restaurant an Bord… also setzten wir uns in das Bordrestaurant, aßen und tranken etwas und vertrieben uns mit Musik hören und lesen die Zeit.
Kurz vor Bremen kam eine Durchsage vom Zugführer "auf Grund eines Personenunfalls fährt dieser Zug Bremen nicht an, sondern hält in … (keine Ahnung wie dieses Nest hieß)…. Und da er seine Arbeitszeit überschritten hatte, musste ihn ein anderer Zugführer ablösen. Es kommt also zu 45 min. Aufenthalt in "diesem Nest" … wir waren alle begeistert. 

*Was läuft in diesem Urlaub eigentlich planmäßig?

Um 00:45 waren wir dann endlich am Hamburger Hauptbahnhof, da wir unterwegs ein Taxi bestellt hatten stand dieser Gottseidank pünktlich am Bahnhof und fuhr uns ohne Zwischenfälle  "es hätte ja noch ein Reh oder anderes Wildgetier ihm vors Auto laufen können" nach Hause.
Nach ca. 45 min sind wir Zuhause angekommen, ich packte nur noch meine Kosmetika aus und fiel um 02:30 Uhr ins Bett. Mein Mann war so aufgekratzt das er noch seine "gefühlten 400" Mails gescheckt und noch zwei beantwortet hatte, dann kam er auch ins Bett.

Dieser rote Faden zog sich von Beginn der Reise bis zum Schluss durch.

Wir haben schon das Reisebüro und unseren Anwalt kontaktiert. Aufgrund des Kabinenwechsels (kleinere Kabine und Sichtbehinderung durch Rettungsboot) besteht ein wenig Hoffnung auf Entschädigung, zumindest das wir die Preisdifferenz wieder bekommen.

Zum Abschluss muss ich sagen, trotz dieser vielen "unschönen Ereignisse" haben wir doch ein paar schöne Erlebnisse gehabt und durch die selbstgestaltetet Ausflüge die Inseln kennengelernt. Auch haben wir ein nettes Pärchen in unserem Alter aus Duisburg kennengelernt, mit ihnen haben wir jeden Abend zusammen gesessen und geschnackt.

Aber von Erholung darf man bei dieser Reise nicht sprechen…. NEIN erholt sind wir wirklich nicht.



Natürlich habe ich noch mehr Fotos von unserer Reise und den schönen Inseln,
aber die zeige ich Euch nach und nach, denn ich habe noch nicht alle durchgesehen.



Nachtrag: 
Meinem Fuß geht es wieder einigermaßen gut. 
Dank Tabletten und Zinkleimverband kann ich wieder ohne Schmerzen auftreten.



Nun wünsche ich Euch allen noch eine schöne Restwoche  ...




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